Landesdelegiertenkonferenz in Hannover

Weichen für mehr Mitgliederbeteiligung gestellt

|   BV HannoverLV NiedersachsenMeldung

Mit der Willensbekundung künftig statt Delegiertenkonferenzen Mitgliederversammlungen als höchstes Organ unseres Landesverbandes zu etablieren, haben wir in Hannover die Weichen für mehr Mitgliederbeteiligung und zeitgemäßere Strukturen gestellt.

Im Freizeitheim Ricklingen, Hannover, trafen sich unsere rund vierzig Delegierten am vergangenen Wochenende zur Landesdelegiertenkonferenz, um einen neuen Vorstand zu wählen und wichtige satzungsändernde Beschlüsse zu debattieren und gegebenenfalls zu verabschieden. Im Rahmen des Treffens berichtete der Vorstand auch ausführlich über seine Aktivitäten im Zeitraum seit der letzten Konferenz.

Im Mittelpunkt des Berichts standen dabei die vielen Aktivitäten im Bereich der Jugend- und Familienarbeit, die mit dem überaus erfolgreichen Typ F-Sommerfest im August ihren vorläufigen Höhepunkt fanden. Anke Buschmann und Arnfred Stoppok stellten die abgehaltenen Veranstaltungen anhand einer ansprechenden und modernen Präsentation anschaulich dar. Auch die verstärkten Bemühungen, neue Selbsthilfegruppen im Bezirksverband Schaumburg zu etablieren, insbesondere das Engagement von Heide Slawitschek-Mulle und Thomas Schäfer, fanden die Anerkennung der Delegierten.

Bei nicht gerade idealen klimatischen Bedingungen fanden die angereisten Vertreter der Bezirksverbände dennoch die Kraft, einen neuen Vorstand zu wählen. Mit Arnfred Stoppok, Anke Buschmann und Friedrich Sundmacher wurden alle bisherigen Amtsträger in ihren bisherigen Positionen ohne Gegenstimmen bestätigt. Die im Landesverband gut angenommene Ausrichtung auf Jugendarbeit, Familien, neue Formen von Selbsthilfegruppen und Digitalisierung findet hierin sicher ihren Ausdruck.

Zum guten Schluss wurden auch die vom Vorstand vorgeschlagenen Änderungen der Satzung einmütig verabschiedet. Hervorzuheben ist auf diesem Feld sicher, dass die Konferenz ihren Willen bekräftigte, alle Schritte einzuleiten, die notwendig sind, um ab 2021 eine Mitgliederversammlung zum höchsten Organ des Verbandes zu machen. In den Wortbeiträgen zu der hierfür notwendigen Prüfung der Organschaft wurde deutlich, dass mit einer solchen Änderung mehr Zugang und aktive Mitbestimmung für die Mitglieder verbunden wäre.